Studentisches Wohnen auf dem Campus Melaten

Studentisches Wohnen auf dem Campus Melaten

Die RWTH Aachen und die Stadt Aachen haben aufgrund
der hohen Studierendenzahlen und des Mangels an studentischem Wohnraum beschlossen, temporär zwei Solitärflächen im Campus-Park auf dem Campus Melaten für studentischen Wohnraum bereitzustellen.

In drei Wohnmodulen entstehen insgesamt 285 studentische Wohneinheiten. Der Aufbau der Wohnmodule erfolgt ab Herbst 2015. Ein sukzessiver Bezug ist mit Fertigstellung der Wohneinheiten vorgesehen.

Studentisches Wohnen auf dem Campus Melaten

288 Wohnungen ab 25,4 m²

149 PKW Stellplätze (1/50m² WFl.)

285 Fahrradstellplätze

Studentisches Wohnen (temporär)
Im Campus Park – Solitär 3

  • Projektentwickler:             Blauw Estate BV, Niederlande
  • BGF:                                                                               ca. 9.650 m²
  • Mietfläche:                                                                    ca. 7.200 m²
  • Pachtfläche Grundstück:                                            ca. 5.900 m²
  • PKW Stellplätze (1/50m² WFl.)                                   149 Stück
  • Fahrradstellplätze:                                                      285 Stück
  • Architekten                                                      Sztur Architekten GmbH
  • Partner                                                             Techniker Krankenkasse Aachen

Wohnen am Campus Melaten

Bei dem Campus Melaten handelt es sich um eine Hochschulerweiterungsfläche des Landes Nordrhein-Westfalen, auf der Wohnnutzung in der Regel nicht zugelassen ist. Vor dem Hintergrund des aktuellen Mangels an Studentenwohnungen haben sich Land und Stadt zu einer Ausnahme entschlossen, die eine solche Nutzung für maximal sieben Jahre zulässt. Trotz der kurzen Standzeit standen neben der Wirtschaftlichkeit, nachhaltige Konzepte im Vordergrund. Schon alleine die Tatsache, dass das Gebäude nach 7 Jahren restlos zurückgebaut und entsorgt werden muss, sprach gegen einen Neubau.

Um den Einsatz neuer Rohstoffe so gering wie möglich zu halten, kam nur die Wiederverwertung bereits bestehender mobiler Wohnanlagen infrage.

Bei der jetzt zur Realisierung anstehenden Lösung handelt es sich um Modulbauten, die bereits in den Niederlanden imEinsatz waren. Sie werden jetzt vollständig saniert und andie Anforderungen einer modernen Wohnanlage angepasst.

Jedes Wohnmodul besteht aus zwei dreistöckigen Gebäudeteilen, die mittels Laubengängen und Brücken miteinander verbunden sind. Der so entstehende Innenhof fungiert dabei als eine kommunikative Zwischenzone. Sitzkuben im Erdgeschoss und als eine Art gemeinschaftlicher Balkon nutzbare Brücken in den oberen Ebenen bieten den Studierenden Raum für Begegnung und Austausch.

Jede Wohneinheit verfügt über ein eigenes Bad und eine Kochnische. Die Größen der Wohneinheiten variieren zwischen 26 und 29 Quadratmetern. Im Erdgeschoss eines Moduls wird ein Studenten-Café integriert. Zusätzlich stehen 285 Fahrradstellplätze sowie über 140 PKW-Stellplätze zur Verfügung.